Ablauf

 

Sollten Sie an einem Termin für ein gegenseitiges Kennenlernen interessiert sein, rufen Sie bitte während unserer telefonischen Sprechzeiten an.

 

Wir vereinbaren mit Ihnen zunächst einen Termin im Rahmen der psychotherapeutischen Sprechstunde. Hier klären wir den individuellen Behandlungsbedarf und, ob eine ambulante Psychotherapie oder ein anderes Hilfsangebot sinnvoll sind.

 

Bei akuten Krisen kann eine Akutbehandlung begonnen werden, sollten wir einen freien Therapieplatz anbieten können.

 

Üblicherweise wird bei einem freien Therapieplatz mit bis zu fünf Probesitzungen (sogenannte Probatorik) begonnen. Ziel dieser probatorischen Sitzungen ist es, sich gegenseitig kennen zu lernen und zu prüfen, ob die „Chemie“ stimmt. Außerdem geht es darum zu beurteilen, inwieweit die Voraussetzungen für einen Behandlungserfolg bei einer ambulanten Psychotherapie gegeben sind. Es wird nach einer umfassenden Problemanalyse eine Diagnose gestellt. Deshalb benötigen wir zunächst sowohl Informationen von Ihrem Kind als auch von Ihnen und anderen Bezugspersonen (mündliche und schriftliche Informationssammlung, auch über Fragebögen und Tests). Wir suchen gemeinsam nach einem verständlichen Modell für die Probleme Ihres Kindes und besprechen Therapieziele.

 

Im Anschluss an die ersten Termine wird entschieden, ob bei der Krankenkasse Ihres Kindes ein Therapieantrag eingereicht wird. Die voraussichtliche Behandlungsdauer variiert je nach Therapieverfahren, Schweregrad der Erkrankung, Lebensumstände und Eigenmotivation und liegt zwischen 25 und 160 Stunden. Daraus ergeben sich meist schon Ideen für die weitere Zusammenarbeit.

 

 

Die Kosten einer Psychotherapie werden bei entsprechender Notwendigkeit von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Beihilfestellen kommen anteilig für die Kosten auf, von den Privatkassen werden die Kosten je nach Versicherungsbedingungen bezahlt.


Die Termine finden bei uns in Form einer Einzeltherapie mit dem Kind oder der/dem Jugendlichen ein- bis zweimal pro Woche nach Absprache statt und dauern jeweils 50 Minuten. Darüber hinaus werden Termine nur mit den Bezugspersonen meist nach jedem vierten Termin vereinbart. Wenn Ihr Kind jünger ist, kann es sein, dass die Bezugspersonen häufiger bei den Terminen dabei sind.

 

Am Ende der Therapie findet üblicherweise eine Rezidivprophylaxe statt, um Rückfälle zu vermeiden. Das Ende der Therapie wird in der Regel von Ihnen und uns gemeinsam beschlossen. In einer Abschlussphase werden der Therapieverlauf und die aktuelle Situation des ursprünglichen Problems besprochen. Es findet eine Verabschiedung statt, wobei meist auch ein Termin nach ca. einem halben Jahr zur Überprüfung des Therapieerfolgs vereinbart wird.

 

Wir behandeln alle Informationen vertraulich, d.h. wir unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.